Sparen in der Coronakrise Mit diesen Tipps minimieren Verbraucher ihre Ausgaben langfristig

Sparkalender-Sparwelt

Kleine Veränderungen haben großes Einsparpotential.

Berlin. Die Temperaturen sinkenden, das Leben verlagert sich nach Innen und leider steigen damit auch die Corona-Neuinfektionen. Dadurch ist für viele Deutsche nicht nur die gesundheitliche Situation gefährdet, sondern auch die wirtschaftliche.

Doch die Mehrzeit, die viele Menschen durch Jobverlust, Kurzarbeit oder auch Homeoffice in den eigenen vier Wänden verbringen, kann perfekt dazu genutzt werden, wirtschaftlich etwas aufzuräumen. Kleine Veränderungen im Alltag, eine verbesserte Finanzorganisation und der Verkauf von überschüssigen Dingen, bereichern uns auch noch nach der Pandemie langfristig. Die Experten des Verbraucher- und Ratgeberportals Sparwelt.de haben die besten Tipps zusammengefasst.

1) Abos überprüfen und kündigen

  • Ob Zeitungen, Fitnessstudio, Streamingdienste oder regelmäßige Lieferungen vom Supermarkt oder Getränkelieferanten: Werden wirklich alle genutzt oder gibt es günstigere oder sogar kostenfreie Alternativen? Vergleiche die aktuellen Angebote und trage dir Erinnerungen für Kündigungsfristen ein!
  • Lege deine Abos zusammen: Bei Diensten wie Netflix, Amazon oder Disney kannst du gemeinsame Accounts mit Familienmitgliedern oder auch Freunden teilen und dadurch jährlich einiges an Geld sparen.
  • Öffentlich Verkehrsmittel in der Pandemie: Viele Menschen, die sonst täglich mit der Bahn und dem Bus zur Arbeit gefahren sind, brauchen ihr Ticket eventuell die nächsten Monate nicht, da sie im Homeoffice arbeiten. Überlege, ob du sich dein Monats- oder Jahresabo in dieser Zeit wirklich rechnet oder ob sich Einzeltickets momentan mehr lohnen.

2) Versicherungen, Zulieferer und (Konto-)Verträge

  • Versicherungen, Verträge, Zuliefereranschlüsse und Bankkonten werden oft nur bei einem Umzug oder einer Neuanschaffung abgeschlossen und danach wird sich darum nicht mehr gekümmert. Dabei geht über die Jahre viel Geld verloren, denn langfristige Kunden bezahlen oft Tarife, die über den aktuellen Angeboten liegen. Zudem gibt es bei Neuabschlüssen oft noch Prämien und Sonderrabatte.
  • Am besten kündigst du deine Verträge immer zur ersten Frist und wechselst zu einem günstigeren Anbieter – natürlich nur, wenn die erforderten Bedingungen erfüllt werden. Deine KFZ-Versicherung solltest du zum Beispiel zum 30. November wechseln – auch online. Oft kannst du über Vergleichsportale den neuen Vertrag abschließen und gleichzeitig deinen alten kündigen lassen – oder informiere dich über Online-Tutorials, wie der Wechsel geht.

3) Gutscheine, Cashback und Vergleichsportale

  • Shoppen war noch nie so einfach – gerade am Smartphone drücken wir gerne mal schnell auf „Kaufen“. Doch aufgepasst: Nur weil dort „Sale“ oder „Angebot“ steht, heißt das nicht, dass es auch das günstigste Angebot ist. Nimm dir lieber die Zeit und vergleiche die Preise online von verschiedenen Anbietern. Eine große Hilfe sind dabei Vergleichs- und Gutscheinportale wie Sparwelt.de oder Gutscheine.de, mit deren Coupons, Gutscheinen und Rabatten du noch einmal extra sparen kannst.
  • Ganz kostenlos kannst du Sachen über Geld-zurück-Aktionen und Gratisproben Dadurch versuchen die Anbieter neue Kunden zu gewinnen und du kommst in den kostenlosen Genuss von Lebensmitteln und Drogerieprodukten.

4) Nachhaltig in den eigenen vier Wänden

  • Kleine Veränderungen im Alltag können viel Geld einsparen und sind zudem noch für unsere Umwelt gut! Fange jetzt im Winter an, dir über intelligentes Heizen Gedanken zu machen: Dreh nicht überall voll auf, lasse die Vorhänge zu, dichte deine Fenster ab und entlüfte regelmäßig deine Heizkörper.
  • Auch beim Wasser gibt es riesiges Einsparpotenzial: Benutze eine Sparduschkopf und Durchflussbegrenzer, dusche lieber, anstatt zu baden und benutze die Umweltprogramme bei der Wasch- und Spülmaschine.
  • Und auch stromtechnisch machen kleine Veränderungen viel aus! Benutzte Mehrfachsteckdosen mit Kippschalter, stöpsle Geräte nach der Nutzung aus, anstatt die Standby-Funktion zu nutzen und achte darauf, nirgendwo unnötig Licht anzulassen.

5) Haushaltsbuch und Sparplan

  • Um zu wissen, für was dein Geld eigentlich monatlich drauf geht, solltest du anfangen Buch zu führen. Durch das Aufschreiben der Kosten und täglichen Ausgaben, wird dir vor Augen geführt, wo es Einsparpotenzial gibt, beziehungsweise welche Kosten vermeidbar sind und somit können unnötige Impulskäufe verhindert werden.
  • Mache dir einen Sparplan und lege jeden Monat ein Notgroschen zur Seite. Ob es nun für Nachzahlungen, Notfälle oder doch Wünsche angelegt wird – das Ersparte puffert dich auch in Krisenzeiten.

6) Lebensmittel

  • Gute Lebensmittel müssen nicht teuer sein: Achte auf Angebote und kaufe geplant Eine Hilfe kann dabei ein Wochenplan sein, auf dem du deine Mahlzeiten festhältst, die du zubereiten willst. Dadurch musst du am Ende auch keine Lebensmittel wegschmeißen.
  • Koche in stressigen Wochen vor und friere fertige Mahlzeiten ein. Dadurch hast du immer etwas, das du dir schnell zubereiten kannst und vermeidest bei Bestellungen bei Lieferdiensten und zudem noch Müll.
  • Trinke Leitungswasser anstatt gekauftes. Das Wasser aus dem Hahn ist in Deutschland von sehr guter Qualität, du vermeidest Müll und musst auch keine Kästen schleppen.
  • Du kannst bei deinen Lebensmitteleinkäufen viel Geld sparen und gleichzeitig noch etwas Gutes tun, wenn du deine Lebensmittel über „TooGoodToogo“, „Sirplus“ und „Foodsharing“ holst. Für wenig Geld oder sogar komplett kostenlos, kannst du in Geschäften, Restaurants oder bei Privatleuten übrig gebliebenes Essen oder nicht mehr so ganz perfekte Lebensmittel erstehen.

7) Second-Hand, Gebrauchtwaren, Online-Märkte

  • Die viele Zeit Zuhause solltest du nutzen, um mal richtig aufzuräumen und dabei noch Geld zu machen! Durch Onlineverkaufsplattformen wie eBay Kleinanzeigen, markt.de, eBay und de kannst du den Sachen, die du nicht mehr brauchst, ein neues Heim geben und zudem noch Geld machen.
Jana Gilfert
PR und Kommunikation

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